Holzfenster & Fensterläden
Fenster wurden beim Hausbau schon zu allen Zeiten berücksichtigt und hatten dabei die unterschiedlichsten Funktionen. Anfangs waren es lediglich schlitzartige Öffnung die einen Luftaustausch ermöglichten. Fensterverglasungen wurden erst zu Zeiten der Römer aktuell und sind seit dem baulicher Standard in allen Häusern. Lange Zeit war der Hausbau ohne Holzfenster schier unvorstellbar. Doch wer heute neu baut oder renoviert hat im Vorfeld diese Frage zu klären. Was ist sinnvoller - der Einbau von Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumfenstern?
Einige sehr erhebliche Faktoren sprechen für den Einbau von Holzfenstern. Ein wichtiger Grund ist, dass man bei der Verarbeitung, der Fertigung und Entsorgung nur geringste Energiemengen benötigt. Zudem stellt sich eine Entsorgung als wesentlich problemloser dar, denn Holz ist ein Teil des natürlichen Kreislaufes und damit nicht Umwelt belastend. In Deutschland verwendet man zur Herstellung dieser Fenster ausschließlich Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung. Das bedeutet, es wird nur so viel Holz für den Fensterbau geschlagen, wie auch wieder aufgeforstet wird.
Holz kann und sollte mit umweltfreundlichen Lasuren und Lacken behandelt werden. Es hat eine angenehme Oberflächentemperatur. Die farbliche Gestaltung von Holzfenstern kann man jederzeit verändern. Dabei sind der Ideenvielfalt und der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Außerdem erlaubt die Verwendung des natürlichen Roh- und Baustoffes Holz praktisch die Herstellung aller nur erdenklichen Arten und Formen von Fenstern. Daraus gibt sich, dass Holzfenster Esslingen definitiv keine Massenware sind.
Dabei haben neuere Verfahren die Marktchancen um ein vielfaches erhöht. Hierbei handelt es sich um die Holzmodifizierung. Das heißt, man kann das Holz durch chemische, thermische oder mechanische Prozesse biozidfrei und dauerhaft verändern. Damit wird die Resistenz gegen Feuchtigkeit und Witterung erheblich verbessert. Normalerweise ist ein Holzfenster sehr empfindlich gegenüber Nässe, Frost und UV-Strahlen.
Bei entsprechender Pflege ist dieser Werkstoff extrem langlebig sowie mechanisch belastbar. Sie sind damit Fenstern aus anderen Werkstoffen ebenbürtig. Auch im eventuellen Brandfall sind Holzfenster widerstandsfähiger und bleiben länger stabil. Da Holz ein lebendiger Werkstoff ist, vermittelt er in jedem Fall das Gefühl von Wärme und Behaglichkeit. Er verfügt über eine gute bis sehr gute Wärmedämmung und ist nahezu maßhaltig auch bei großen Temperaturschwankungen. Holz lädt sich nicht elektrostatisch auf.
Gegenstand einer wichtigen Frage sind Holzfenster bei Bauten die beispielsweise unter Denkmalschutz stehen. Auch für Fensterläden Holz gilt die gleiche Betrachtungsweise. Sie haben eine ähnliche Funktion wie Rollläden und sind zudem wichtige Gestaltungselemente für die Gebäudefassade dienen aber auch gleichermaßen zum Schutz vor Sonne, Sicht und gewaltsamen Eindringen. Von regionaler Bedeutung sind dabei Art und Form der bevorzugten Fensterläden, wie beispielsweise Klappläden.
Die vielen maßgeblichen Vorteile von Holzfenstern werden allerdings auch durch einige verhältnismäßig wenige Nachteile beeinflusst. So ist etwa der Pflegeaufwand bei dem Werkstoff Holz erheblich höher als bei Kunststoff- oder Aluminiumfenstern. Lasieren oder streichen sollte man im Abstand von ca. fünf Jahren. Fenster aus dunklem Holz trocknen schneller aus und nicht ganz unerheblich ist zudem, dass Holz wesentlich schwerer ist als die genannten anderen Werkstoffe. Auch die Anfangsinvestition ist höher als bei Kunststofffenstern. Allerdings gibt es Technologien die eine Mischung verschiedener Materialien erlauben und damit völlig neue Akzente setzen.