Baufinanzierungen
» Baufinanzierung Umschuldung
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» Baugeld mit Zinsvorteil
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Seit: 12.07.2007 | Bewertung: 1.00 von 1 Usern
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» Günstige Baufinanzierung
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Seit: 29.10.2007 | Bewertung: 0.00 von 0 Usern
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Wissenswertes über die Baufinanzierung
Derzeit werden in Deutschland so viele Häuser gebaut, wie schon lange nicht mehr. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Zinsen für Kredite so niedrig sind, wie schon lange nicht mehr und außerdem wird erwartet, dass sie in der nächsten Zeit wieder ansteigen werden. Zusätzlich ist Wohneigentum eine ideale Altersvorsorge, Immobilien sind inflationssicher. Steigen die Lebenshaltungskosten, werden die Immobilien ebenfalls teurer. Aber es ist schwierig, eine passende Finanzierung für das Wunscheigenheim zu bekommen. Es gibt verschiedenste Varianten, um sein Haus zu finanzieren und einige werden wir Ihnen hier vorstellen.
Die Sichere – Der Bausparvertrag:
Bausparverträge sind eine sehr sichere Sache, wenn es darum geht, sich die derzeit noch günstigen Zinsen über einen längeren Zeitraum zu sichern. Der Bausparvertrag gehört nicht zu den klassischen Darlehen, in ihn müssen nämlich zunächst Beiträge einbezahlt werden. Vorher vereinbart der Kunde eine Bausparsumme und bis zu dieser darf dann angespart werden.
Die meisten Bausparverträge werden allerdings vorher "zuteilungsreif". Wann dies der Fall ist, unterscheidet sich von Bausparkasse zu Bausparkasse und hängt vor allem von der angesparten Summe ab. Sobald die Zuteilungsreife erreicht ist, darf man sich die komplette Bausparsumme auszahlen lassen, die Differenz zwischen Bausparsumme und angespartem Kapital wird als Bauspardarlehen gewährt. Dieses verfügt über einen vorher festgelegten Zinssatz und dieser wird sich auch nicht während der Laufzeit verändern. Wer jetzt einen Bausparvertrag abschließt, sichert sich die günstigen Zinsen, die derzeit auf dem Markt vorherrschen. Positiv am Bausparvertrag ist, dass das Darlehen jederzeit auch ohne Vorfälligkeitsentschädigung zurückgezahlt werden kann, negativ ist allerdings, dass die Zeit bis zur Zuteilungsreife recht lang werden kann. Personen, die kurzfristig ein Eigenheim bauen oder kaufen möchten, können mit einem Bausparvertrag nicht viel anfangen.
Die Klassische – Der Immobilienkredit:
Die klassische Baufinanzierung über einen Kredit ist für jeden Eigenheimbauer ohne Wartezeit fällig, vorausgesetzt, dass die Bonität stimmt. Prinzipiell ist jeder Betrag möglich. Immobilienkredite lassen sich in drei verschiedene Kategorien einteilen:
1. Das Annuitätendarlehen:
ist das beliebteste unter den Immobilienkrediten. Der Kreditnehmer zahlt hier über eine feste Laufzeit immer denselben Betrag an das Kreditinstitut. Allerdings unterscheiden sich die Anteile von Tilgung und Zins in jedem einzelnen Jahr. Im ersten Jahr zahlt man relativ viele Zinsen und nur einen recht geringen Tilgungsanteil. Im darauffolgenden Jahr ist die Zinslast bereits etwas geringer und es kann ein größerer Teil der Rate zur Tilgung verwendet werden. Am Ende der Laufzeit ist die Kreditsumme dann vollständig getilgt.
2. Das Tilgungsdarlehen
steht für variable Ratenzahlungen. Es wird immer dieselbe Summe für die Tilgung aufgewendet, dazu kommen noch die Zinsen für den Kreditbetrag. Die Zinsen werden immer für die Restschuld verwendet, das bedeutet, dass die monatlichen Raten über die Laufzeit des Vertrages sinken werden, weil immer weniger Zinsaufwendungen anfallen. Beim endfälligen Darlehen zahlt man über die gesamte Laufzeit lediglich die Zinsen, die für den Kredit anfallen, am Ende der Laufzeit muss die gesamte Summe auf einmal zurückgezahlt werden.
3. Das endfällige Darlehen
eignet sich weniger für Immobilienerwerber, die selbst in dem Haus wohnen möchten, kann aber für vermietete Immobilien sehr sinnvoll sein, da die Zinsen bei diesen steuerlich geltend gemacht werden können. Voraussetzung für einen endfälligen Kredit ist die Absicherung der Endsumme. Dies kann zum Beispiel durch eine Lebensversicherung geschehen, die zu diesem Zeitpunkt fällig wird.
Die Exotische – Das Fremdwährungsdarlehen
Bei einem Fremdwährungsdarlehen wird die Kreditsumme nicht in Euro aufgenommen, sondern in einer fremden Währung. Am beliebtesten dafür sind die Schweizer Franken und der japanische Yen. Beide Währungen besitzen einen sehr niedrigen Zinssatz für Kredite (CHF: ~3%, Y: ~2%) und daher ist die Zinsbelastung bei einem Fremdwährungsdarlehen niedriger als bei einem normalen Immobilienkredit. Allerdings muss beachtet werden, dass fremde Währungen immer Schwankungen unterliegen können. Sollte sich der Wert des Euro negativ zu den anderen Währungen verändern, zahlt der Kreditnehmer mehr für den Kredit, da die Raten an die Bank in Euro bezahlt werden. Lediglich das Kreditkonto wird in der fremden Währung geführt. Fremdwährungsdarlehen eignen sich meistens nicht für eine Erstfinanzierung, schon alleine weil ein Eigenkapitalanteil von mindestens 30% erforderlich ist. Ohne diesen wird keine Bank ein Fremdwährungsdarlehen gewähren. Außerdem lassen sich nur privat genutzte Immobilien mit dieser Form finanzieren, für gewerbliche Immobilien wird kein Fremdwährungsdarlehen erteilt.
Die Richtige – Welche Variante eignet sich am besten?
Die Antwort dazu ist schnell gegeben: Keine und Jede. Es gibt keine Finanzierung, die pauschal auf jeden Häuslebauer passt. Jede Finanzierungsform ist für bestimmte Personen geeignet, aber um herauszufinden, welche für Sie passend ist, sollten Sie sich an einen kompetenten Berater wenden, der mit einigen Daten schnell bestimmen kann, welche Finanzierung sich für ihre persönlichen Bedürfnisse am besten eignet. Es gibt allerdings gewisse Grundregeln, die Sie beachten können, um gute Angebote zu erkennen.
Gerade bei klassischen Immobilienkrediten wird mit einem sehr niedrigen Zinssatz geworben. Dieser ist allerdings nicht unbedingt der, der am Ende tatsächlich gezahlt werden muss. Die Banken und Kreditinstitute werben immer mit dem nominalen Zinssatz, dieser enthält lediglich die Zinsen für die Kreditsumme selbst. Der effektive Zinssatz hingegen enthält alle Kosten, die in Verbindung mit dem Kredit anfallen, also zusätzliche Versicherungen, Abschlusskosten und Verwaltungskosten. Besonders bei den "Billig-Anbietern" liegt der effektive Zinssatz durchaus schon einmal 2% über dem nominalen, daher ist hier eine gewisse Vorsicht angebracht. Fallen Sie nicht auf diese Lockangebote herein.
Kredite werden günstiger, wenn eine gewisse Menge Eigenkapital vorhanden ist, je größer der Eigenkapitalanteil ist, desto geringer ist die Summe, die aufgenommen werden muss und umso günstiger wird der gesamte Kreditbetrag. Außerdem sollten Sie eine möglichst genaue Rechnung aufstellen, welche Summe sie letztendlich benötigen werden, um die Wunschimmobilie zu kaufen oder zu bauen. Zu den Kosten gehören aber nicht nur Grundstücks- und/oder Hauskosten, sondern auch die Baunebenkosten wie zum Beispiel für den Notar oder den Architekten. Eventuell soll auch noch der Garten mit Kinderspielgeräten ausgestattet werden und einige Bäume gepflanzt werden. Diese Kosten sollten unbedingt mit eingerechnet werden, damit keine Finanzierungslücke entsteht.
Mit diesen Tipps ist es hoffentlich etwas leichter geworden, die passende Finanzierung für das Traumhaus zu finden, sie ersetzen allerdings keine professionelle Beratung bei einem Fachmann für Baufinanzierungen. Suchen Sie sich ein Kreditinstitut oder einen freien Finanzmakler, der Sie kompetent beraten kann und dann klappt es auch mit dem eigenen Traumhaus.